Fisch, Wild und wildes Wasser

9 Sep
Stuibenfall Nature Watch

Stuibenfall Nature Watch

Auf unserer Nature Watch Tour beim Falknerhof in Niederthai erlebten wir in zweieinhalb Stunden die ganze Vielfalt der Tiroler Natur. Wir starteten direkt beim Hotel, das auf 1.400 m in Niederthai liegt, einem kleinen Dorf mitten in den Bergwiesen. Geführt wurden wir von Peter Falkner, Chef des Hauses und von Andrea Holzknecht, Nature Watch Guide des Naturparks Ötztal.

Die Tour wurde sowohl von Hotelgästen als auch von Besuchern des Naturparks gebucht – jeder Tiroler kann sich also zu einer Nature Watch Tour ganz einfach über die Tiroler Naturparks oder den Nationalpark Hohe Tauern anmelden.

Türkenbundlilie

Türkenbundlilie

Die Route führte uns über einen Weg zwischen Wiesen und Wald hinunter zum Stuibenfall, dem längsten Wasserfall Tirols. Wir beobachteten die Kletterer am Klettersteig, während Andrea uns etwas über die besondere Geologie mit dem Köfler Bergsturz erklärte. Weiter ging es dann entlang eines aufgelassenen Wasserwaals bis zu einer Kapelle, von wo aus wir einen schönen Blick hinunter nach Umhausen genossen und mit den Ferngläsern die gegenüberliegenden Gipfel anschauten.

Im Wald gab es einiges zu sehen: Wir entdeckten einige Knochen eines Rehs, seltene Pflanzen wie Türkenbundlilie und Steinwurz, und einen frisch entfalteten Apollofalter, der sich in allen faszinierenden Details mit dem umgedrehten Glas betrachten ließ. Die beiden Guides zeigten uns ein Spiel, wo wir im Kreis stehen und uns Dinge hinter dem Rücken weiterreichen mussten. Gar nicht so leicht zu ertasten, was man mit dem Auge leicht als Fichtenzapfen, Zirbenzapfen oder Baumbart identifizieren kann.

Zurück ging’s dann über die alte Niederthaier Straße, wo uns Peter am Horlachbach seine – neben der Jagd – zweite Leidenschaft zeigte: das Fliegenfischen. Auch am alten Gasthaus schwimmen im Bottich Bachforellen. Peter fischte welche raus, wobei das Swarovski Fernglas mehrmals im Wasser untertauchte. „Kein Problem!“, meinte er, „die halten schon mehr aus!“

Zurück ging’s dann durch frisch gemähte Wiesen zum Falknerhof, wo wir auf der Terrasse mit Peter und Andrea auf die gelungene Tour anstießen.

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